Geschichte des Hofes

 

Deele mit landwirtschaftlichen Maschinen, ca. 1933

Die älteste Erwähnung des Hofes Holz findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1627, in der Cordt zu Holthausen der Bau eines Hauses und die Umzäunung des Hofes vom Grundherrn erlaubt wird.

Ab diesem Zeitpunkt können wir den Hof Holz an der heute bekannten Hofstelle nachweisen.
In vielen Urkunden des Familienarchivs lassen sich sowohl gute Zeiten als auch Tiefpunkte erkennen: Sowohl der 30 jährige Krieg als auch der 7 Jährige Krieg 100 Jahre später machten den hiesigen Bauern durch Kriegssteuern, Plünderungen und Verwüstungen schwer zu schaffen.

Pferde vor der alten Scheune

In der Zeit nach Napoleon unterzeichneten im Februar 1823 die Eheleute Theodor Holz und Anna-Catharina Schulte-Beckhausen den Ablösevertrag,  mit dem sie ihren Hof aus der Grundherrschaft freikauften und somit die Wende in der Geschichte ihres Anwesens einleiteten.
Der Hof war nun erstmals im Besitz der Familie Holz. Zahlreiche Tiere und Gerätschaften konnten hinzu gekauft werden und 1879 ging es dem Hof wirtschaftlich sogar so gut, dass die noch heute bestehenden Gebäude gebaut werden konnten. Nach Fertigstellung des neuen Wohnhauses und der Stallungen konnte sich der Hof noch weitere hundert Jahre lang als landwirtschaftlicher Betrieb in einer sich immer mehr verändernden städtischen Umgebung behaupten.

Ernte

Ernte ca. 1920

Mit der Jahrtausendwende schließlich hatten sich die Zeiten aber so sehr gewandelt, dass auch der Hof Holz neue Wege gehen wollte. So wurde der Hof zu einer einzigartigen Begegnungsstätte, die seit Juli 2014 von der Familie Holz als integrativer Gastronomiebetrieb geführt wird. Hier werden nach alten Familienrezepten viele bodenständige Gerichte zubereitet und dem Gast das Gefühl vermittelt im Herzen Westfalens schöne Stunden zu verbringen.

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